Workshop
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| PROGRAMM ORGANISATION UND KONTAKT THEMEN ZIELSETZUNG TEILNEHMERKREIS EINREICHUNG |
Dieser Workshop wird am Di., 6.März, im Rahmen
der ersten fachübergreifenden Konferenz Mensch & Computer 2001 angeboten.
Die Konferenz findet vom 5. bis 8. März 2001 in Bad Honnef (Bonn) statt. Mit der Entwicklung allgegenwärtiger Informationssysteme entstehen Alternativen zu traditionellen Formen der Mensch-Computer-Interaktion, die sich stärker am Menschen und seinen Aktivitäten orientieren. Grundlegend ist in diesem Zusammenhang die Einbettung von Computern als Sekundärartefakt in Gegenständen, Geräten und Umgebungen um diese als Mensch-Informations-Schnittstellen, bzw. für die Mensch-Mensch-Kooperation "im wirklichen Leben" zu erschließen. Ziel dieses Workshops ist, im kleinen Teilnehmerkreis sowohl Mensch-bezogene als auch technologische Fragestellungen zu diesem Thema aufzugreifen. |
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| Programm |
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| Organisation und Kontakt | Dr.-Ing. Michael Beigl, Telecooperation Office (Teco), Universität Karlsruhe michael@teco.uni-karlsruhe.de Dr.-Ing.
Hans-W. Gellersen, Dr. Dr. Norbert Streitz,
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| Themen | Computer sind heute Primärartefakte. Wer mit ihnen interagieren will, muß sich von anderen Dingen ab- und dem Computer zuwenden. Dabei ist zu beachten, dass der Mensch ja eigentlich primär nicht an der Interaktion mit dem Computer selbst interessiert ist, sondern an der Interaktion mit Informationen, bzw. der Kommunikation und Kooperation mit anderen Menschen. Im Zuge der gegenwärtigen Informatisierung aller Lebensbereiche werden dieses Interaktionsmodell und die scharfe Trennung zwischen virtueller Welt und realer Welt daher zunehmend in Frage gestellt. Aktuelle Visionen Ubiquitous Computing, Calm Computing, The Invisible Computer und Disappearing Computer sehen Computer nun zunehmend als Sekundärartefakt, eingebettet in Informationsgeräten, Unterhaltungselektronik, Gebrauchsgegenständen, Räumen, Gebäuden und Plätzen. Als Sekundärartefakt treten Computer in den Hintergrund, und die Mensch-Computer-Interaktion wird verwoben mit der Handhabung der Primärartefakte, in die sie eingebettet sind. Artefakte, die so im Prinzip als Mensch-Computer-Interaktionsobjekte erschlossen werden, können klein (z.B. Computer am Schlüsselbund) oder groß (z.B. interaktive Wände), und mobil (z.B. "Wearable") oder räumlich verankert (z.B. intelligente Möbel) sein. Die Mensch-Computer-Schnittstelle kann minimiert (z.B. in dedizierten Informationsgeräten), wahrnehmungs-transparent (z.B. durch Selbstverständlichkeit und Allgegenwart) oder tatsächlich unsichtbar (z.B. eingebettete Sensorik und Perzeption) werden. Sie kann sich auf einzelne Artefakte beziehen, auf räumlich verteilte Artefaktsysteme oder auf dynamische Artefakt-Aggregationen. Für den Gestaltungsprozess unbewußter und allgegenwärtiger Interaktion wird die teilweise vorherrschende Ansicht hinterfragt, auf der einen Seite Menschen und soziale Systeme auf "Nutzer" und auf der anderen Seite Funktionalität im dynamischen Technologieverbund auf "Anwendungen" zu reduzieren. Der Workshop soll einen Diskurs fördern, der sowohl mensch-bezogene als auch technologische Fragestellungen zur Mensch-Computer-Interaktion in allgegenwärtigen Informationssystemen aufgreift. Die Leitfragen hierzu sind Welche Implikationen haben neue Paradigmen und Technologien der Mensch-Computer-Interaktion für den Menschen, und welche Anforderungen haben Menschen an allgegenwärtige Mensch-Computer-Schnittstellen ?
Welche Implikationen haben neue Paradigmen der Mensch-Computer-Interaktion für die technische Gestaltung von Schnittstellen? Welche Anforderungen stellen sie an die Informationssysteme der Zukunft ?
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| Zielsetzung | Auf dem Weg zu "allgegenwärtigen Informationssystemen" hat es in den vergangenen Jahren enorme Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen auf der Infrastrukturseite gegeben. Auf der Zugangsseite hingegen gibt es vergleichsweise nur wenige aber wichtige Anstrengungen, über traditionelle Formen der Mensch-Computer-Interaktion hinaus zu denken und neue Interaktions- und Zugangsformen zu schaffen, die sich stärker am Menschen und seinen Aktivitäten orientieren. Grundlegend ist in diesem Zusammenhang die Einbettung von Computern als Sekundärartefakt in Gegenständen, Geräten und Umgebungen um diese als Mensch-Informations-Schnittstellen, bzw. für die Mensch-Mensch-Kooperation "im wirklichen Leben" zu erschließen. Ziel dieses Workshops ist, ergänzend zu Entwicklungen auf internationaler Ebene (wie beispielsweise der europäischen "Disappearing Computer"-Initiative), eine Fokusgruppe zusammenzuführen, die sich im deutschsprachigen Raum mit in alltägliche Aktivität eingebetteten Schnittstellen zwischen Mensch und Informationssystemen auseinandersetzt. Der Workshop soll dabei zum interdisziplinären Austausch von Ideen und ersten Ergebnissen aus laufenden Forschungsarbeiten dienen, sowie zur Diskussion von Herausforderungen und Chancen, und der sich daraus ergebenden Forschungsagenda. Der Workshop ist als Ganztagesveranstaltung konzipiert. Der Schwerpunkt soll auf gemeinsamer Diskussion liegen. Die Teilnahme wird entsprechend auf einen kleinen Kreis von Forschern, Entwicklern und Anwendern begrenzt, die auf Basis eingereichter Arbeitsberichte oder Positionspapiere eingeladen werden. Das Arbeitsprogramm für den Workshop wird auf Basis der Einreichungen gestaltet. Es wird die Vorstellung einiger ausgewählter Projekte und Positionen, die Diskussion im Plenum und das sich Aufteilen in Untergruppen umfassen. |
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| Teilnehmerkreis | Der Workshop will gezielt Forscher, Entwickler und Anwender aus dem interdisziplinären Umfeld von "Mensch & Computer" ansprechen, die entweder aus ihren Forschungsarbeiten zum Thema oder aber durch Artikulierung einer grundlegenden Position zur Diskussion des Themas "Mensch-Computer-Interaktion in allgegenwärtigen Informationssystemen" beitragen wollen. | |||||||||||||||||||
| Einreichung | Erweiterter Einreichungsschluß: 19. Februar Benachrichtigung der Autoren: 23. Februar Beiträge in einem Umfang von 2-5 Seiten bitte in elektronischer Form (möglichst PDF, Microsoft Word oder HTML) an michael@teco.uni-karlsruhe.de einsenden. Die für den Workshop angenommenen Beiträge werden auf dieser Webseite und ebenfalls in gedruckter Form veröffentlicht. |
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