Der Lehrstuhl für Pervasive Computing Systems und das TecO bieten die folgenden Lehrveranstaltungen an:
Vorlesung Ubiquitäre Informationstechnologien
(jeweils im WS, LVNr 24146, 2 SWS, 5 LP), Vertiefungsgebiet: 12 (Telematik), Module: Kontextsensitive ubiquitäre Systeme, Mensch-Maschine Interaktion, Wireless Networking, Dynamische IT-Infrastrukturen, Ubiquitous Computing
Vorlesung Kontextsensitive Systeme
(jeweils im SS, 2 SWS, 4 LP), Vertiefungsgebiet: 12 (Telematik), Modul: Kontextsensitive ubiquitäre Systeme
Vorlesung Mensch-Maschine-Interaktion (HCI)
(jeweils im SS, 2 SWS, 4 LP), Vertiefungsgebiet: 12 (Telematik), Modul: Mensch-Maschine-Interaktion
Praktikum: Kontextsensitive ubiquitäre Systeme
(jeweils im SS) (4 SWS, 5 LP), Vertiefungsgebiet: 12 (Telematik), Modul: Kontextsensitive ubiquitäre Systeme
Praktikum: Sensorbasierte HCI Systeme
(jeweils im SS, 4 SWS, 5 LP), Vertiefungsgebiet: 12 (Telematik), Modul: Mensch-Maschine-Interaktion
Seminar: Ubiquitäre Systeme
(WS/SS 2 SWS, 4 LP), Vertiefungsgebiet: 12 (Telematik), Modul: Kontextsensitive ubiquitäre Systeme, Mensch-Maschine Interaktion
Seminar: Internet of Things and Services
(WS/SS 2 SWS, 4 LP), Vertiefungsgebiet: 12 (Telematik), Modul: Kontextsensitive ubiquitäre Systeme, Mensch-Maschine Interaktion; Informationswirtschaft: Modul Ubiquitous Computing
Lesegruppe Kontextsensitive Systeme
(jeweils im SS, 1 LP), Vertiefungsgebiet: 12 (Telematik), Modul: Kontextsensitive ubiquitäre Systeme
Lesegruppe Mensch-Maschine-Interaktion
(jeweils im SS, 1 LP), Vertiefungsgebiet: 12 (Telematik), Modul: Mensch-Maschine-Interaktion
Eine Übersicht über das Lehrangebot und die zugehörigen Module findet sich hier oder durch Klicken auf die Abbildung links.
Ziel dieser Vorlesung ist die Vermittlung von Grundwissen und Grundverständnis des Bereichs Ubiquitäre Informationstechnologien (engl. Ubiquitous
Computing).
Themen sind die Grundlagen des Gebiets, Anwendungen und Appiances, verwendete Geräte, Netzwerke sowie Kontexte und Mensch-Maschine Interaktion.
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Kontextsensitivität (englisch: Context-Awareness) ist die Eigenschaft einer Anwendung sich situationsgemäß zu verhalten. Beispiele für aktuelle kontextsensitive Systeme sind SmartPhones, die z.B. mit Hilfe der eingebauten Sensorik auf die Umgebungsbedingungen reagieren und Sprachausgabe und Textausgaben automatisch anpassen.
Kontextsensitivität wird oftmals als Schlüsselkomponente ubiquitärer Systeme bezeichnet. Systeme, die den Kontext ihrer Nutzer erkennen und verarbeiten können, können Dienste optimal und idealerweise ohne explizite Eingaben der Nutzer erbringen. Wissen über seinen Kontext erhält ein solches System, indem es Sensordaten über Signalverarbeitungsprozesse vorverarbeitet und über Mustererkennungs- und Reasoningverfahren in Kontextinformation übersetzt.
Die Vorlesung vermittelt Wissen und Methoden in den Bereichen Sensorik, sensorbasierte Informationsverarbeitung, wissensbasierte Systeme und Mustererkennung, intelligente Systeme und Mensch-Maschine-Interaktion. Ziel der Vorlesung ist es, Studierenden neben dem Verständnis für die Grundlagen auch die Anwendungen der Grundlagen in den Bereichen ubiquitäre Systeme, Pervasive Computing und Mobile Computing nahezubringen. Die Vorlesung erarbeitet Themen der Konstruktion und der Verwendung ubiquitärer Systeme vom zentralen Konzept der Kontextverarbeitung her. Die verschiedenen Facetten des Kontextbegriffes, die für das Verständnis kontextsensitiver Systeme gebraucht werden wie sensorischer, Anwendungs-, und Nutzerkontext, werden erläutert.
Die Vorlesung findet erstmalig im SS 2011 statt.
Eine Teilnahme am Praktikum: Kontextsensitive ubiquitäre Systeme wird empfohlen.
Weitere Informationen
Ziel dieser Vorlesung ist die Vermittlung von Grundwissen und Grundverständnis des Bereichs.
Themen sind
Informationsverarbeitung des Menschen (Modelle, physiologische und psychologische Grundlagen, menschliche Sinne, Handlungsprozesse),
Designgrundlagen und Designmethoden,
Ein- und Ausgabeeinheiten für Computer, eingebettete Systeme und mobile Geräte,
Prinzipien, Richtlinien und Standards für den Entwurf von Benutzerschnittstellen
Grundlagen und Beispiele für den Entwurf von Benutzungsschnittstellen (Textdialoge und Formulare, Menüsysteme, graphische Schnittstellen, Schnittstellen im WWW, Audio- Dialogsysteme, haptische Interaktion, Gesten),
Methoden zur Modellierung von Benutzungsschnittstellen (abstrakte Beschreibung der Interaktion, Einbettung in die Anforderungsanalyse und den Softwareentwurfsprozess),
Evaluierung von Systemen zur Mensch-Maschine-Interaktion (Werkzeuge, Bewertungsmethoden, Leistungsmessung, Checklisten)
Weitere Informationen
In Ergänzung und Vertiefung der Vorlesungen Ubiquitäre Informationstechnologien und Kontextsensitive Systeme und zur Vorbereitung auf eventuelle Diplom-/Masterarbeiten im Bereich kontextsensitiver Systeme findet im Sommersemester 2011 erstmalig ein spezielles Praktikum zu kontextsensitiven ubiquitären Systemen statt.
Im Praktikum werden Techniken, Methoden und Software der Kontexterfassung und -verarbeitung in den Bereichen Sensorik, sensorbasierte Informationsverarbeitung, wissensbasierte Systeme und Mustererkennung, intelligente Systeme und Mensch-Maschine-Interaktion in Form von Kleinprojekten praktisch vertieft.
Die praktischen Aufgaben finden im Umfeld aktueller wissenschaftlicher Arbeiten statt. Wenn möglich wird die Teilnahme an einer wissenschaftlichen Demonstration oder eines wissenschaftlichen Wettbewerbs angestrebt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bei der Durchführung von den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt.
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Appliances und Smart Objects sind Alltagsgegenstände, die mit Sensorik und drahtloser Kommunikation ausgestattet sind und so Dienste idealerweise allein auf Basis sogenannter impliziter Interaktion, d.h. ohne explizite Eingaben der Nutzer erbringen können. Hierzu müssen die Systeme in der Lage sein, Sensordaten zuzugreifen und zu verarbeiten. Damit Benutzer in der Lage sind, die Funktionalität der Geräte auch ohne explizite Nutzerschnittstelle zu verstehen, müssen die Gegenstände und Interaktionsprozesse so gewählt und gestaltet werden, dass Benutzer sie intuitiv verstehen. Im Praktikum werden Methoden der sensorbasierten HCI in Form von Kleinprojekten praktisch erarbeitet. Die Studienden lernen, Appliances zu gestalten und zu implementieren, sowie geeignete Interaktionsmethoden zu finden, umzusetzen, und auf ihre Benutzbarkeit hin zu evaluieren. Die praktischen Aufgaben finden im Umfeld aktueller wissenschaftlicher Arbeiten statt. Wenn möglich wird die Teilnahme an einer wissenschaftlichen Demonstration oder eines wissenschaftlichen Wettbewerbs angestrebt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bei der Durchführung von den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt.
Eine Anmeldung ist unter der folgenden Email-Adresse möglich: prakt_an@teco.edu
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Ziel der Veranstaltung ist es, ein vollständiges Softwareprojekt nach dem Stand der Softwaretechnik im Team durchzuführen. Insbesondere sollen Verfahren des Software-Entwurfs und der Qualitätssicherung praktisch angewandt werden, Implementierungskompetenz gezeigt werden und Erfahrungen mit der Arbeit in einem Team gesammelt werden.
Weitere Informationen
In dieser
Seminarreihe wird in jedem Winter- und Sommersemester ein Schwerpunktthema
aufgegriffen, zu dem von den Veranstaltungsteilnehmern einzelne
Beiträge aufzuarbeiten sind. Im Sommersemester 2011 wollen wir uns dem Thema "Herausforderungen zukünftiger mobiler und ubiquitärer Systeme" widmen und mögliche UbiComp Anwendungen jüngster Entwicklungen, wie gedruckter Elektronik, intelligenter Textilien, und massiv vernetzten kontextsensitiven Smart-Phone-Anwendungen, diskutieren.
Weitere Informationen
Dieses Seminar wir in Zusammenarbeit mit Prof. Stefan Tai vom AIFB angeboten.
Wechselnde Schwerpunktthemen sind in jedem Winter- und Sommersemester von den Veranstaltungsteilnehmern zu bearbeiten.
Dabei wird neben der Ausarbeitung eines Themas von jedem Studenten in Anlehnung an reale wissenschaftliche Publikationsprozesse ein Review-Verfahren durchlaufen.
Weitere Informationen
Das Praktikum Ubiquitous Computing wurde letztmalig im SS 2010 angeboten und wird ab dem SS 2011 durch das Praktikum Kontextsensitive ubiquitäre Systeme ersetzt und durch das Praktikum sensorbasierte HCI Systeme ergänzt.#
Die Lesegruppen "Kontextsensitive Systeme" und "Mensch-Maschine-Interaktion" werden jeweils im Sommersemester angeboten. Es wird gemeinsam Literatur zu den jeweiligen Themen gelesen und diskutiert.
Regelmässige Veranstaltungen
TecO-Seminar im TecO